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Die Geschichte des Wiener Renn-Vereins ist eng mit jener des Österreichischen Galopprennsports verbunden. Bereits 1826 wird der Wiener Renn-Verein unter dem damaligen Namen „Wiener Wett-Renn Ausschuss“ gegründet und fungiert als erster Organisator der jährlichen Galopp- und Pferderennen in der österreichisch-ungarischen Monarchie, zuerst auf der Simmeringer Haide, anschließend auf der Rennbahn in der Freudenau. Seit diesem Zeitpunkt ist die Historie des Clubs eng mit jener des Österreichischen Galopprennsports verbunden.

1932 wird der Wiener Renn-Verein mit seinem heutigen Namen „Wiener Renn-Verein“ unter dem Vorsitz von S.D. Fürst Kinsky von Wchinitz und Tettau und 27 weiteren Gründungsmitgliedern in Sukzession nach dem 1826 gegründeten Wiener Wett-Renn-Ausschusses neu gegründet, und dem Club abermals die bisherige Leitung der Rennen in Galopp- und Rennsport übertragen.

Die Gründungsmitglieder des Wiener Renn-Vereins waren Angehörige der österreichisch-ungarischen Aristokratie, des Großbürgertums, aus Industrie, Unternehmertum und Klerus. Berühmte Mitglieder waren unter anderem S.D. Fürst Kinksy, die jeweils regierenden Fürsten von Liechtenstein, die Fürsten von Windisch-Graetz, die Grafen Apponyi von Nagy-Apponyi, österreichische Unternehmergrößen wie Alfred Lohner, Karl Kahane, Georg Mautner-Markhof, verschiedene Minister und Präsidenten der Republik Österreich sowie hochrangige Militärs, Wirtschaftstreibende und Leistungsträger. Nach wie vor pflegt der Club eine enge Beziehung zur österreichischen und internationalen Diplomatie.

Heute ist der Wiener Renn-Verein ein privater Herrenclub direkt im Herzen der Wiener Innenstadt. Der Sitz des Clubs ist im Palais Pallavicini, direkt gegenüber der Wiener Hofburg, dem politischen Zentrum Wiens und der Spanischen Hofreitschule.

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